user Avatar

Wir testen das Facebook Conversion Tracking

Das Facebook Conversion Tracking – vor 5 Tagen wurde es eingeführt und wir haben es für unsere Valentinstag Kampagne ausprobiert.  Das sind unsere Erfahrungen…

1. Schritt: Finde das Conversation Tracking

Voller Tatendrang geht es los: Auf zum Pixel bauen und Kampagne einstellen! Doch wo hat Facebook die neue Tracking Funktion hingepackt? Im Screenshoot auf Allfacebook.de sieht es so aus als, ob diese Option automatisch im normalen Facebook Ads Manager erscheint. Das war bei unserem Konto jedoch (noch) nicht der Fall.

Facebook Werbemanager
Der Facebook Werbemanager!

Im ersten Moment: Ernüchterung, dass uns Facebook scheinbar nicht ganz vorne auf der Liste beim Roll-Out hat. Jetzt aufgeben kommt aber nicht in Frage, denn dazu kennen wir die Facebook Marketing Tools zu gut und siehe da: Der Verdacht bestätigt sich – die Nutzer vom Powereditor haben die Option schon.

Der Powereditor
Der Powereditor

 

Der Powereditor ist eine kostenlose Erweiterung zu Google Chrome und tatsächlich zu empfehlen. Besonderes wenn man etwas anspruchsvollere Kampagnen plant und nicht 3-7% Provision an die Werbetool-Anbieter abgeben möchte.

2. Schritt: Konfigurieren und analysieren der Tracking Pixel

Der nächste Schritt ist das Anlegen und Einbetten der Tracking Pixel. Bei uns ist das Ziel, dass möglichst viele Menschen von den Valentinstags-Apps erfahren und letztendlich eine kostenlose Demo installieren. Entsprechend haben wir die Pixel angelegt. Wir wären nicht die iConsultants wenn wir nicht ein genaueren Blick in den Code des Tracking Pixels werfen. Dabei fallen zwei Dinge auf:

  1. Es gibt eine redundante Trackingstruktur. Dabei wird das komplexere  Skript und ein einfacher Grafikpixel als Bestandteil des Codes verwendet. Das ist clever.
  2. Es gibt eine Platzhalter für einen Wert (fb_param.value). Diese Funktion ist noch nicht belegt, aber ist die Grundlage dafür, dass jeder Trackingpunkt mit einem Wert versehen wird.

Wir haben uns entschieden, dass wir die Daten-Krake Facebook richtig füttern werden. Auf unsere Check-Out Seite setzen wir den Code und übermitteln damit den Wert des Netto-Warenkorbs an Facebook. Spannend wird, ob der Facebook Ads Guide diese Daten auch zur Auswertung frei gibt, um kostenlose Demos von kostenpflichtigen Produkten zu unterscheiden. Laut den FAQs von Facebook klingt es zumindest so.

3. Schritt:  Erste Auswertungen anschauen

Die Aktion läuft seit heute Mittag und es sind bisher „nur“ 50 Euro ausgegeben. Normalerweise würde man jetzt noch nicht reinschauen, aber ich bin gespannt wie Facebook die Daten ausgibt. Gibt es einen schönen Trichter wie bei Google Analytics? Grüne, gelbe, rote Markierungen für die Anzeigen? Ich kann es schon mal verraten: Leider nein. So, jetzt aber der Reihe nach: Erst einmal den entsprechenden Bericht finden. Nicht offensichtlich aber machbar: In der Ansicht „Handlungen nach Impressionszeit“ finden sich Informationen.

Ich denke, ich hab nicht zu viel versprochen, die Darstellungsweise ist nüchtern wie immer und auf den ersten Blick sieht man kaum etwas. Die Seiten mit Trackingpixel sind als zusätzliche Zielseiten aufgeführt und die Handlung leitet sich aus der vorher definierten Kategorie für das Pixel ab. Trotzdem ist das Ganze nicht unnütz, wenn man sich in die Tiefen der Auswertung vorwagt.

Für eine einzelne Anzeige, die wir bei Fans von iConsulants und App-Arena.com geschaltet haben zeigt sich, dass etwas unter 30% der Nutzer auch auf die Produktdetailseite geklickt haben. Einen Check-Out mit kostenloser Demo gab es scheinbar noch nicht. Das ist für uns auch in Ordnung, da wir auf die Funktionen aufmerksam machen möchten und Valentinstag sicherlich nicht für jeden der richtige Anlass ist, um eine Aktion zu starten. Wobei es schon eine coole und virale App ist.

Die Live-Demo ist auf der Fanpage von App-Arena.com zu testen.