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Attraktives und effektives Social Media Marketing

Social_Media_Strategie

Attraktives und effektives Social Media Marketing für Unternehmen

10 Fragen zum Erfolg

Die zunächst wichtigste Frage lautet wohl: Wie schaffe ich soziale Reichweite?
Behalten Sie für zielgruppeneffektives Social Media Marketing immer im Hinterkopf: Was will mein Kunde?
Der erste, aber auch elementarste Schritt ist:

  1. Über welche Social Media Plattformen erreiche ich die Zielgruppe meiner Angebote am besten?

Überlegen Sie sich genau, wer Ihre Zielgruppe ist. Eine junge Zielgruppe nutzt nicht nur ganz andere Social Media Plattformen als eine ältere, sie will auch anders angesprochen werden. Letzteres hängt nicht nur vom Zielgruppenalter ab, sondern auch von dem Kontext, in dem Sie Ihre Kunde ansprechen (s. Frage 2).
Ebenso wichtig: Wo ist ihre Zielgruppe? Twitter wird z.B. weitaus stärker von amerikanischen Nutzern als von deutschen verwendet. Richtet sich Ihr Angebot eher an regionale, nationale oder internationale Kunden? Beachten Sie besonders, welche Sprachbarrieren es hierbei zu überwinden gilt, z.B. ob Sie als deutsches Unternehmen aufgrund Ihrer internationalen Reichweite (auch) Social Media Posts auf Englisch, Spanisch oder Chinesisch verfassen sollten.

Jedoch zählt nicht nur der Inhalt. Entscheidend für die Aufmerksamkeitsgewinnung und somit das A und O Ihres Social Media Marketings ist die Art und Weise der Präsentation Ihres Social Media Posts.

  1. Ist die äußerliche Form meines Social Media Posts zielgruppengerecht ansprechend?

Der erste Eindruck ist entscheidend! Doch wie kann ein Bild oder eine Überschrift das Interesse Ihres Kunden wecken? Fragen Sie sich, in welchen Lebensbereich Ihr Angebot attraktiv ist. Richtet es sich eher auf z.B. das Familienleben oder die Arbeit? Wo befindet sich Ihr Kunde, während er Ihren Kontent konsumiert? Abends im Bett, in der Mittagspause, unterwegs zur Arbeit? Hat er viel Zeit oder nicht? Wie möchte er in seiner aktuellen Umgebung am liebsten angesprochen werden? Also in welchen Kontext sprechen Sie Ihren Kunden an? Im beruflichen, eher seriösen Umfeld, oder im lockeren Familienalltag? Bedenken Sie dabei, dass ein Post immer auch eine gewisse Stimmung im Kunden hervorruft und diese sollte möglichst angenehm sein. Begegnen Sie Ihrem Kunden daher auf Augenhöhe. Niemand mag zu steife Besserwisser – was nicht heißt, dass Sie nicht professionell auftreten dürfen.
Generell gilt: die ersten 15 Sekunden sind entscheidend, ob ich die Neugier meiner Zielgruppe wecke!
Doch wie erregt man im steten Wettbewerb die Aufmerksamkeit eines überinformierten, gesättigten Publikums?

  1. Wie kann ich mein Unternehmen aus der Masse hervorstechen lassen?

Dies ist in wenigen Schritten ganz einfach möglich. Stellen Sie sich hierzu folgende Fragen:

  1. Benutzt mein Unternehmen „ Storytelling“?

Storytelling? Bin ich denn ein Märchenonkel? Nein! Und mit flunkern oder Geschichten erfinden hat „Storytelling“ auch überhaupt nichts zu tun.

Im 21. Jahrhundert ist „Storytelling“ mittlerweile die Marketingstrategie.

Denn gute Geschichten lassen uns fühlen – sie lassen unser Herz höher schlagen, jagen uns eine Riesenangst ein, bringen uns zum weinen, zum nachdenken. Sie bewegen uns, überzeugen uns und das meist viel mehr als das Aufzeigen rationaler Vorteile. Während wir Fakten und Zahlen schnell wieder vergessen, bleiben Geschichten im Kopf hängen. Die Kunst ist es, eine assoziative Verknüpfungen Ihres Angebots bzw. Ihres Unternehmensimage mit bestimmten Emotionen – möglichst positiven – zu erzeugen.
Und jede gute Geschichte brauchte eine Identifikationsfigur. Deshalb: geben Sie Ihrem Unternehmen ein Gesicht.

  1. Zeigt mein Unternehmen „Gesicht“?

Verschwinden Sie nicht in der Anonymität des Internets! Wie soll man das Vertrauen des Kunden gewinnen, wenn er mit einer identitätslosen Social Media Plattform bzw. Website kommuniziert? Um Kundennähe aufzubauen und die Kredibilität Ihres Unternehmens sichtbar zu machen, stellen Sie sich und Ihr Team vor. Natürlich müssen Sie nicht in Werbevideos als Schauspieler für ihr Produkt einspringen. Legen Sie beispielsweise für sich und Ihre Angestellten auf Ihrer Unternehmenswebsite für den Kunden einsehbare Profile an. Welche Informationen Sie über sich preisgeben und vor allem wie – ob z.B. eher kurze Stichpunkte oder ein etwas „lockerer“ Text – ist Ihnen überlassen. Generell ist zu empfehlen, sich mit Bild und Namen vorzustellen sowie Ihren Aufgabenbereich, Ihre Qualifikationen, Ziele und Motivation, evtl. auch beruflichen Werdegang klar und kurz abzustecken. Verlinken Sie hierbei immer Ihre beruflichen Kontaktdaten. Ohne zu tief in Ihr Privatleben einzudringen, können Sie sich gerne auch ein wenig persönlicher zeigen. Menschlichkeit schafft Vertrauen!

  1. Sind meine Posts zu textlastig?

Dies hängt u.a. von der Social Media Plattform ab. Auf Facebook können Sie z.B. durchaus mal einen längeren Text posten. Instagram hingegen lebt von kurzen, prägnanten Stichworten bzw. Hashtags. Der Suchmaschinen-Algorithmus der Plattform, die Sie nutzen, erkennt Click-Bating. Daher empfehlen wir Ihnen Kontent und Kontentbeschreibungen aufeinander abzustimmen, d.h. im Titel genannte Stichwörter auch im Video, der Beschreibung oder dem Artikel zu verwenden.
Posten Sie grundsätzlich zu Ihrem Text auch Bilder! Selbst wenn Sie nur von einem Meeting berichten und dafür ein Bild mit den Kollegen am Konferenztisch hochladen. Visuelle Elemente frischen die „trockenen“ Informationen auf und erwecken immer Aufmerksamkeit.

  1. Postet mein Unternehmen regelmäßig?

Quantität geht nicht über Qualität. Dennoch ist ein regelmäßiger „Postingzyklus“ wichtig. Nicht nur, weil Sie somit für Ihre Kunden immer präsent sind, sondern ebenso für den Suchmaschinen-Algorithmus. Durch regelmäßige Posts erhalten Ihre Beiträge im Feed ein höheres Ranking. Aber Achtung: gleicht sich die äußerliche Präsentation Ihrer Posts zu sehr, wird man Sie schnell für einen Roboter halten und Ihre Beiträge werden im Ranking runtergestuft!

  1. Wann postet mein Unternehmen?

Diese zunächst sehr banal erscheinende Frage kann doch einen deutlichen Unterschied ausmachen. Versetzen Sie sich in Ihren Kunden: Wann wird er am ehesten Ihren Beitrag sehen? Im Zuge der Arbeit oder wenn er von dieser nach Hause kommt? Timen Sie Ihren Social Media Post dementsprechend, damit ihr Beitrag ihm im Ranking immer als Relevantester angezeigt wird. Denn wer scrollt schon lange?
Am besten suchen Sie sich konstante Wochentage ebenso wie Uhrzeiten aus, an denen Sie verlässlich Ihre Posts hochladen. So kann sich Ihr Kunde besser auf Sie einstellen.

  1. Überstrapaziert die zeitliche Länge meines Social Media Post die Aufmerksamkeitsspanne meines Kunden?

Entgegen des allgemeinen Mythos, dass kurze Social Media Posts marketingeffektiver sind: Dies stimmt nicht zwingend! Ihre Posts dürfen auch gerne etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, solange Sie die Aufmerksamkeit Ihres Kunden halten.
Dennoch ja: in der allgemeinen Schnelllebigkeit des 21. Jahrhunderts gilt es, Information in „angemessener Dosis“ schnell und einfach zugänglich zu machen.
Sollten Sie sich also deshalb entscheiden müssen zwischen „langen“ oder „kurzen“ Posts? Warum nicht beides und somit sowohl den informationsneugieren Kunden wie auch den, der lediglich die Übersicht über Ihre Angebote behalten will, glücklich machen? Wie? Das verraten wir Ihnen bei Frage 10.

  1. Verlinkt mein Unternehmen seine Social Media Kanäle miteinander?

  2. Generell sollten Sie dies immer machen. Es erhöht nicht nur Ihre allgemeine Reichweite. Sie können beispielsweise mit einer kurzen Update via Twitter oder Instagram (hier natürlich zusätzlich mit Bild) das Interesse für eines Ihrer (neuen) Angebote wecken. Darunter verlinken Sie nun ein Infotainmentvideo eben jenes Angebotes auf YouTube, in dem Sie dieses sowie dessen Nutzen zeitlich etwas ausführlicher vorstellen. Ein Kunde, der nur die Übersicht über Ihre Angebote erhalten will, wird sich somit gut informiert fühlen, ohne vom Informations“über“fluss abgeschreckt oder genervt zu werden.
    Gleichzeitig bieten Sie jenen Kunden, welche dieses Angebot besonders neugierig gemacht haben, leicht zugänglich die Möglichkeit, ihren Informationsdurst umgehend zu sättigen.

Vergessen Sie letztendlich nicht die wichtigste Frage:

Haben Sie den roten Faden behalten?

Wie behält man den roten Faden, wenn man sich ständig etwas Neues einfallen lassen muss, um die Aufmerksamkeit der Kunden zu erwecken? Einerseits sollten Sie versuchen, mittels Ihres Storytellings eine stringente Nutzerführung zu erzeugen, d.h. Ihre Angebote bzw. Ihr Unternehmensimage immer wieder mit denselben Emotionen und Werten in Relation zu setzen.
Jedoch sollten Sie sich dabei nicht an Ihrer eigenen CI festbeißen oder im Weg stehen. Verleihen Sie Ihrem Unternehmen Wiedererkennungswert, gehen Sie aber mit der Zeit. Nicht nur Ihr Markensymbol sollte allbekannt sein. Entwickeln Sie Ihre eigene Handschrift des Storytellings.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser digitales Expertenteam gerne unterstützend zur Verfügung.

Julius Freund

Key Account Manager | App-Arena.com

Kontakt: 0 221 177 340 15 | j.freund@app-arena.com 


Christina Albrecht