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Keyword Analyse Tools- Die großen Helfer beim Content Marketing

Keyword Analyse Tools- Die großen Helfer beim Content Marketing

Viele denken bei dem Begriff „Content Marketing“ vor allem am gekonntes und strukturiertes SEO. Dabei steckt viel mehr dahinter. Es geht darum den User direkt anzusprechen, ihn in das Thema zu integrieren und ihn in den Mittelpunkt seiner Interessen zu stellen.

„Traditional marketing talks at people. Content Marketing talks with them!“

Doug Kesseler

Klassisches Marketing versus Content Marketing

Während klassisches Marketing darauf abzielt, erst das Bedürfnis des Users zu wecken, etwas haben zu müssen, setzt Content Marketing genau in dem Bedürfnisbereich schon an. Es geht also nicht darum Interesse bei dem User zu wecken, sondern seine Interessen bereits zu kennen und dann gezielte Lösungsansätze für sein Problem aufzuzeigen.

Soweit so gut! Doch wie erkenne ich diese Interessen? Woher weiß ich was meine User interessiert? Sie denken Sie kennen bereits die Interessen und Bedürfnisse Ihrer User? Sie wissen schon was ihm gefällt? Grundsätzlich mag das stimmen, aber genau da liegt das Problemfeld! Zu oft wird das falsch eingeschätzt und an dem User vorbei produziert. Wie finde ich also heraus, was meinen Usern wichtig ist und was sie wirklich brauchen?

Kein Content Overflow mit Keyword Analysen

Keyword Analyse Tools helfen Ihnen dabei, die Bedürfnisse Ihrer User genau heraus zu kristallisieren und sich auf den User einzustellen. Mit diesem Wissen, können Sie dann Ihr Produkt auf die Interessen der User abstimmen und anpassen. So wird ganz leicht Content Overflow vermieden und neue Kundenbindung erzeugt. Werden Sie Problemlöser und bieten Sie Ihren Usern langfristig genau das, was sie wollen.

Keyword Analyse Tools sind effektiv und leicht einzusetzen. Wir zeigen Ihnen unsere Favoriten! Alle sind in der Basisvariante kostenlos und sehr bedienerfreundlich.

Google Suggest

Das einfachste Tool und das Tool, welches oft nicht gleich als Keyword Analyse Tool erkannt wird, weil es zu offensichtlich ist. Einfach im Suchfeld von Google einen beliebigen Begriff eingeben und schauen, welche Vorschläge angezeigt werden. Die Ergebnisse sind die meist gesuchten Begriffe und damit schon mal ein guter Start für die Keyword Analyse. Viele Keyword Analyse Tools nutzen Google Suggest als Basis. Warum also kompliziert, wenn es auch einfach geht…

www.google.de

Wikimindmap

Wikimindmap erstellt aus der Onlinebibliothek Wikipedia interaktive Mindmaps. Sehr praktisch, um sich einen ersten Überblick über ein Thema zu verschaffen und Zusammenhänge zu erkennen. Dadurch, dass das Ganze in eine Mindmap gepackt wurde, wirkt es sehr übersichtlich und schnell nachvollziehbar. Die einzelnen Begriffe leiten direkt zu Wikipedia weiter und liefern so alle genauen Informationen dazu. Man kann aus verschiedenen Ländern die Onlinebibliothek Wikipedia durchsuchen lassen. Die englische Version ist dabei die größte Variante und stellt somit auch die umfangreichste Mindmap bereit. Die englischen Begriffe lassen sich leicht auf das Deutsche übertragen. Aber auch eine deutsche Variante gibt es bei Wikimindmap.

http://www.wikimindmap.org

Google Keyword-Planer

Eins der bekanntesten und beliebtesten Tools ist der Google Keyword-Planer. Der Keyword-Planer ist in Google AdWords integriert und ist grundsätzlich für Anzeigenkunden gedacht. Mit einfachen Tricks, können Sie sich aber auch ohne die Schaltung einer Onlinezeige den Keyword-Planer zulegen. Wichtig zu wissen: Sie müssen Ihre Kontodaten angeben, auch wenn Ihr Konto nicht belastet wird.

https://adwords.google.com/KeywordPlanner

Google Trends

Ein schönes und sehr leicht zu bedienendes Tool, um aktuelle Suchanfragen herauszufinden und Trendthemen zu vergleichen. Die Suchanfragen werden im zeitlichen Verlauf dargestellt können spezifisch nach Jahren, Ländern oder Regionen dargestellt werden. Spielen Sie mit dem Tool einfach mal herum und geben Sie beliebige Begriffe ein, vergleichen Sie diese mit anderen Begriffen oder fokussieren Sie ihre Anfrage auf eine bestimmte Zeitspanne. Des Weiteren werden Ihnen die aktuell beliebtesten Suchanfragen und dazu passende Artikel aufgezeigt. So macht Keyword Analyse Spaß!

https://www.google.de/trends/?hl=de

Answer the public

Die optisch ansprechend aufgemachte Seite „Answer the public“ schlägt bei der Keyword Analyse einen anderen Weg ein. Hier werden einem nicht nur Wörter oder Begriffe ausgespuckt, sondern gleich ganze Fragen oder auch Präpositionen. Natürlich werden auch verwandte Begriffe zu dem gesuchten Wort angezeigt- Alphabetisch aufgelistet. Dieses Tool legt den Fokus auf die Perspektive der User: Welche Fragen wurden eingegeben. Dabei werden Google und Bing berücksichtigt. Die einzelnen Fragen leiten einen dann zu Google weiter, sofern man Interesse hat.

http://answerthepublic.com

Keywordtool.io

Dieses Tool wirft Ihnen zu einem Begriff unzählige verwandte oder ähnliche Begriffe aus.

Wählen können Sie aus verschiedenen Suchmaschinen oder Diensten wie Google, Bing oder auch Youtube. Zusätzlich kann man die Suche auf unterschiedliche Länder fokussieren. Leider sind viele zusätzliche Informationen, wie beispielsweise das Suchvolumen, kostenpflichtig. Für eine erste Analyse reicht aber auch die kostenlose Variante.

http://keywordtool.io

 

Weitere bekannte Keyword Tools sind beispielsweise: Openthesaurus.de, Termexplorer, Amazon Keyword Tool und Keyword Finder.

Es lohnt sich garantiert alle Tools einmal auszuprobieren und für sich persönlich zwei bis drei Favoriten festzulegen. Denn auch bei den Keyword Analyse Tools kommt es darauf an, welche Bedürfnisse der User, also wir, haben. Testen Sie aus, welches Tool zu Ihnen am besten passt! Wenn Ihnen ein Tool zusagt und Sie gerne damit arbeiten, können Sie bei den meisten Applikationen kostenpflichtige Add-ons dazu kaufen. Die Basis Varianten reichen in der Regel aber auch schon aus!


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Sebastian Buckpesch

Sebastian Buckpesch ist Gründer und technischer Geschäftsführer der App-Arena GmbH. Der Diplom Wirtschaftsinformatiker und zertifizierte AWS Solution Architect entwickelt mit seinem Team die IT-Plattform App-Manager sowie zahlreiche Web-basierte App-Projekte. Zu seinen Interessensgebieten zählt Cloud- und Serverless Architektur sowie neueste IoT- und BigData-Trends.