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E-Mail-Marketing Kampagnen richtig einsetzen

Erweiterungder Produktpalette um Services und Marketing-Tools

Lange bevor Instagram, Twitter, Facebook oder Snapshat unsere Welt offline als auch online verändert haben, gab es bereits E-Mails und E-Mail-Marketing. Wir sprechen also von einem „alten Hasen“ umgeben von Social Media Kanälen. Warum also nicht auf alt bewährtes setzen und E-Mail Kampagnen nutzen.

 

Eine E-Mail-Marketing Kampagne ist keinesfalls einfach zu gestalten. Ziel ist es nicht im Spam Ordner zu landen und dem User einen Mehrwert mit der Kampagne zu bieten. Das ist die größte Herausforderung am E-Mail-Marketing, denn jeder von uns kennt ein volles E-Mail Postfach mit zu vielen Spam-Mails. Es entscheiden Sekunden darüber, ob man die Mail öffnet, sie liest, oder zum Spam einordnet. Da muss man sich schon eine besondere Kampagne einfallen lassen, um den Weg raus aus dem Spam Ordner zu schaffen! Dabei spielt die Optik eine Rolle, vor allem aber natürlich der Inhalt. So gesehen liegen E-Mail-Marketing und Online Marketing nah beieinander.

Eine gute Planung und die richtige Durchführung der Kampagne entscheiden über den Erfolg der Aktion und trägt zum Unternehmenserfolg bei. Dabei gibt es einige Punkte, die dabei helfen die Kampagne auf den richtigen Weg zu bringen.

 

Die Uhrzeit

Wann die E-Mail gesendet wird trägt maßgeblich dazu bei, was mit ihr passiert. Dabei ist es gar nicht so einfach herauszufinden, welche Uhrzeit die Richtige ist. Im Normalfall würde man ganz plausibel davon ausgehen, dass während der Arbeitszeit von nine-to-five E-Mails gelesen werden. Allerdings empfangen wir während dieser Zeit so viele E-Mails gleichzeitig, dass wir gar nicht mehr entscheiden können was wir wirklich lesen möchten und was nicht. Unsere Reize werden ganz einfach mit Informationen überflutet. Zu Beginn des Tages ist das allerdings noch nicht der Fall. Die beste Uhrzeit um E-Mails zu versenden liegt zwischen acht und zwölf Uhr morgens. Eine simple Rechnung, oder?

 

Verifizierte E-Mail Adressen

Um sich unnötige Arbeit zu sparen ist man gut beraten, wenn nur verifizierte E-Mail Adressen für die Kampagne genutzt werden. E-Mail Adressen ändern sich laufend und es wäre doch ärgerlich, wenn die Kampagne gar keinen Nutzen erzielt, nur weil die E-Mail nicht ankommt. Also lieber E-Mail Listen anlegen und diese regelmäßig überprüfen!

 

Die Betreffzeile

Die Betreffzeile muss überzeugen und zwar zu hundert Prozent und sofort. Sie entscheidet darüber was mit der E-Mail passiert. Also müssen die Wörter klug gewählt werden und sich so interessant und spannend wie möglich anhören. Auch zu lang sollte die Betreffzeile nicht sein, hier gilt: Weniger ist mehr! Auch wichtig zu wissen: Es gibt Wörter, durch die die E-Mail automatisch in den Spam Ordner geschoben oder sogar geblockt wird.

 

Der Content ist König

Hier geht es darum dem User einen Mehrwert zu bieten und damit langsam eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Es muss sich also um Content handeln, den der User nicht schon irgendwo auf der Webseite oder anderen Kanälen findet. Exklusiver Inhalt macht neugierig und Lust auf mehr. Zusätzlich ist es wichtig, Wert auf kurze knackige Sätze zu legen. Lange Bandwurm-Sätze, umständliche Formulierungen und ein komplizierter Satzbau will kein User in einer E-Mail haben. Hier sollte unbedingt Wert auf den Fokus der Nachricht gelegt werden. Was User generell gerne lesen, ist das Wort „free“. Sobald wir hören, dass etwas möglicherweise umsonst ist, werden Reize in unserem Gehirn aktiviert und wir wollen mehr darüber wissen. Es lohnt sich also ab und zu dieses Wort zu nutzen.

 

Auf mobile Endgeräte abstimmen

Social Media findet hauptsächlich über unsere Smartphones statt. Also sollten E-Mails auf jeden Fall auch auf mobile Endgeräte abgestimmt sein. User wollen zu jeder Zeit und an jedem Ort Zugriff auf Social Media und E-Mails haben. Schließlich wäre es ärgerlich, potentielle User zu verlieren, nur weil sich eine E-Mail nicht auf dem Smartphone öffnen lässt. Oftmals sind es genau die Momente, in denen man auf die Bahn wartet oder beim Arzt sitzt und Zeit und Lust hat genau diese E-Mails zu lesen, die nichts mit der Arbeit zu tun haben.

 

Der Ausweg aus dem Spam Ordner

Wie bereits erwähnt, ist es im ersten Schritt das Ziel einer E-Mail Marketing Kampagne nicht im Spam Ordner zu landen. Diese Hürde zu überwinden ist eine Herausforderung. Jeden Tag werden Millionen E-Mails mit spezieller Software verschickt, die als Spam Mails gelten. Es gibt ganze Unternehmen, die sich nur damit beschäftigen. E-Mail Adressen werden gesammelt und im Bulk-Format an interessierte Unternehmen weiter verkauft. Es gibt mittlerweile allerdings Software, die einem bei dem Heraussuchen von richtigen verifizierten E-Mail Adressen helfen. Dazu zählen zum Beispiel die englischen Versionen: Constant Contact oder Aweber MailChimp. Diese Programme sind für große Unternehmen sicherlich hilfreich.

 

Fazit:

E-Mail Marketing Kampagnen lohnen sich garantiert! Es mag vielleicht eine Methode sein, die nicht die neuste oder innovativste ist, aber sie zählt definitiv zu den sinnvollsten und wertvollsten. Sobald Sie es geschafft haben, nicht als Spam Mail eingestuft zu werden und vom User geöffnet werden, haben Sie einen wichtigen Schritt zu einem potentiellen treuen Kunden gemacht! Daher ist es wichtig, E-Mail Marketing ernst zu nehmen und nicht einfach lapidar eine E-Mail mit einer beliebigen Betreffzeile zu verfassen. Nutzen Sie unsere Hinweise und gestalten Sie ihre E-Mail-Marketing Kampagne besonders gut!


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Katha Körfgen

Katharina Koerfgen ist als Content-Manager bei der App-Arena GmbH tätig. Sie schreibt rund um die Themen Online-Marketing, Leadgenerierung und Social Media!