user Avatar

Wie man mit Social Media Geld macht

SocialMediaKonferenzen 2017

 

Social Media ist ein Geschäft der Neuzeit. Wir alle kennen Instagram, Facebook und Co. Die sozialen Netzwerke erzeugen Interesse, schaffen Vertrauen und bauen im besten Fall eine positive Beziehung zum User auf. Social Media schafft also ein Basiskonstrukt für jedes Unternehmen, an das sich User gerne anlehnen. Soweit so gut, aber wie kann man auf darauf Geschäfte aufbauen, die im Verkauf enden?

Die umgedrehte Pyramide zur Social Media Monetarisierung

Die sozialen Netzwerke sind die optimale Plattform um Geschäfte abzuschließen. Man muss nur wissen, auf was man achten muss und wie es funktioniert. Wie lange haben Sie schon auf Resultate Ihrer Onlinemarketingkampagnen gewartet? Wahrscheinlich schon viel zu lange. Oftmals wird viel Energie und Fleiß in neue Marketingstrategien gesteckt, aber bis der Social Media Baum Früchte tragt, kann einige Zeit vergehen. Das kann frustrierend werden und mag aussichtslos erscheinen. Und jetzt kommt das „Aber“: Aber es gibt ein paar Wege die in einem Framework niedergelegt wurden, die man unbedingt einhalten sollte. Nicht umsonst haben sich zahlreiche Blogger mit diesem Thema intensiv beschäftigt. Wir haben uns das Konstrukt mal angeschaut…

Das Framework, also das Regelwerk, nennt sich „PRISM“ und ist Form einer umgekehrten Pyramide aufgebaut (siehe Abbildung).

PRISM.jpg
„PRISM“- die umgekehrte Pyramide (credits: www.razorsocial.com)

Die fünf Buchstaben „PRISM“ stehen jeweils für Aktionen oder Schritte, die erklären warum Social Media User zum Kauf anregen kann.

P- People

Social Media braucht zunächst ein „Publikum“, eine Menschengruppe die sich tagtäglich auf den verschiedenen Plattformen aufhält. Kurz: Es geht um Follower! Je mehr desto besser natürlich und die Zahl der Follower sollte sich stetig erweitern. Das Netzwerk muss weiter wachsen. Um das umzusetzen gibt es zahlreiche Analyse Tools, die einem weiterhelfen. Daran führt kein Weg vorbei, denn wer die Interessen und soziodemographischen Daten seiner Follower kennt, kann einfacher Schlüsse auf das Kaufverhalten ziehen. Bei Social Media stehen der Mensch und seine Bedürfnisse im Vordergrund, es ist also kein Wunder, dass er in dem Modell die Basis der umgekehrten Pyramide bildet.

 

R- Relationships

Es muss eine Beziehung zum User aufgebaut werden. Und dafür muss man sich etwas Kluges einfallen lassen, denn die Netzwerke sind voll mit Inhalten die für User interessant sein könnten. Besonders wichtig ist es, für den User einen Mehrwert zu generieren. Die Inhalte müssen ihm einen Nutzen aufzeigen und ihm vielleicht sogar weiterhelfen. Wenn man das macht, baut man schnell eine Beziehung zu Ihm auf und stellt Vertrauen her. Ein anderes Mittel ist es, bekannte Persönlichkeiten für sich zu gewinnen und mit ins das eigene Social Media Boot zu setzten. So ein Post mit dem Fußballer „Poldi“ kann für den Social Media Kanal einer Kölner Biermarke schließlich nicht schaden, oder?!

 

I- Inbound Traffic

Sobald Sie Follower auf ihren Social Media Kanälen haben, geht es darum diese auf ihre Webseite zu lenken und Traffic zu erzeugen. Das Angebot ihrer Geschäfte findet sich schließlich auf ihrer Webseite und nicht auf den Social Media Kanälen. Ziel ist es, Mittel über die sozialen Netzwerke zu finden, die auf ihre Webseite weiterleiten. Die Webseite ist das Herzstück ihres Geschäfts und Social Media nur ein „Mittel zum Zweck“. Wohlgemerkt, ein Mittel dass man unbedingt und gekonnt verwenden sollte.

 

S- Subcribers & Social Targeting

Leider werden die wenigstens Besucher einer Webseite Kunden. Die Meisten schauen sich die Seite an, verweilen dort kurz und kehren nie wieder zurück. Das ist Fakt. Nur ein kleiner Prozentanteil findet Interesse und wird zum Wiederholungstäter und vielleicht sogar zum Kunden. Damit kein Besucher einer Webseite verloren geht, hilft eine simple E-Mail Adresse schon weiter! Wenn Sie es schaffen, dass sich Besucher für einen Newsletter eintragen oder in irgendeiner anderen Weise ihre E-Mail Adresse hinterlassen, ist Ihnen schon viel geholfen. Mit der E-Mail Adresse haben Sie eine zweite oder dritte oder vielleicht sogar ein vierte Chance dazu gewonnen. Sie haben den Kontakt zu einem potentiellen Kunden und können ihn nun überzeugen zu einem tatsächlichem Kunden zu werden oder zumindest zu einem Besucher ihrer Webseite. Sollte er sich dann trotzdem dagegen entscheiden, haben Sie zumindest nichts unversucht gelassen und dem Besucher eine Möglichkeit gegeben sich für Sie zu entscheiden.

 

M- Monetization

Hier sind wir nun beim Ziel angekommen: Mittels Social Media Follower gewinnen, eine Beziehung aufbauen, auf die Webseite weiterleiten und einen Kreis an Kunden aufbauen. Während dem „PRISM“ Prozess werden Webseitenbesucher zu Käufern. Daraus ergibt sich dann auch logischerweise das „M“ für Monetization.

 

Wenn man Social Media mit in sein tägliches Geschäft einbezieht und mit den Kanälen überlegt und kreativ umgeht, kann man am Ende Gewinne erzielen. Als kleine Hilfestellung, macht es Sinn sich immer mal wieder an die 5 Schritte der umgekehrten „PRISM“ Pyramide zu erinnern!


App-Arena Facebook Entwicklung Leadgenerierung Leads online-marketing Social Media
Katha Körfgen

Katharina Koerfgen ist als Content-Manager bei der App-Arena GmbH tätig. Sie schreibt rund um die Themen Online-Marketing, Leadgenerierung und Social Media!