Gamification – Warum Apps die menschliche Motivation steigern

Die Idee der Gamification ist simpel: Wenn man tägliche Aufgaben mit spielerischen Ansätzen verbindet, ist man motivierter die Aufgabe zu erledigen. So die Theorie. Gamifizierung ist neu, die Idee der Spiele jedoch uralt.
Wie lässt sich dieses Buzz-Word Phänomen valide und wissenschaftlich nachweisen?
In diesem Blogbeitrag wird skizziert, dass Spiele eine tiefgehendere Bedeutung haben als die meisten Menschen rezipieren können oder wollen.

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Was ist Gamification?

Die „Gamifizierung“ nutzt spielerische Mechanismen um Aufgaben zu erledigen, welche in den Alltag implementiert sind.
Die Oxford University, welche diesen Begriff sogar schon in die short list der „words of the year“ aufgenommen hat, definiert Gamification wie folgt:
    
           „the application of concepts and techniques from games to other areas of activity“
Und auch Bing Gordon, former executive of EA Games, ist der Meinung dass jeder(!) Startup CEO ein Verständnis für die Gamifizierung haben sollte.

Investitionen…

Über 25 Millionen Dollar wurden bisher riskiert um die Gamifizierung weiter zu entwickeln. 2,8 Billionen wurden insgesamt (in Amerika) investiert.
Marken Wie AOL, Coke, Nike, Nissan, Pepsi, REWE etc. adaptieren die neue Marketing-Strategie.
Nach Studien von Gartner werden ab 2015 50% aller Unternehmen, welche Innovationsprozesse verfolgen jene auch gamifizieren.
Das Potential dieses Phänomens lässt sich nicht leugnen.

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Psychologische Grundlage

Natürlich ist es kein Zufall, dass so viele Unternehmen auf den Zug der Gamifizierung springen.
Um zu verstehen, weshalb das Phänomen faktisch wirkt, muss man erfragen was im menschlichen Gehirn passiert sobald man motiviert ist.
An der Stelle muss Dopamin erwähnt werden –  eine Chemikalie, welches als Signal von einem Neuronen zum anderen transportiert wird.
Sobald das menschliche Gehirn etwas wie „Freude“ signalisiert, wird Dopamin ausgeschüttet.
Und sobald unerwartete Freude eintritt, erhöht sich dieser Dopaminausschuss sogar.
Gamification versucht genau hier einen Platz in der Motivation zu schaffen.
In der Psychologie unterscheidet man zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation.
Intrinsische Motivation (entsteht aus internen Faktoren wie Interesse oder Spaß), und die extrinsische Motivation (entsteht aus externen Anreizen wie Geld oder anderen Vorteilen)
Das Einbinden von Spielen, welche Vorteile für das Individuum generieren, soll also die extrinsische Motivation steigern.
Und das tut es auch.
Die intrinsische Motivation steigert sich, wissenschaftlich belegt, durch den Faktor des Wettbewerbes.
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Fazit

Natürlich trifft dies nicht auf jedes Individuum zu. Wenn man aber eine motivative Eigenschaft in seinem Charakter hat, können Applikationen antreiben Aufgaben zu erledigen.

Die University of Pennsylvania bietet kostenpflichtige Kurse an, welche sich mit der Gamifizierung befassen.
Also fangen auch Sie an Ihre Kunden mit zusätzlichem Dopaminausschuss zu begeistern!
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