Kurzmitteilung: Facebook führt eigenen Marketplace ein

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Jede Kleinstadt besitzt mindestens eine Facebook-Gruppe in der die Bewohner einen Online-Flohmarkt gegründet haben und Gegenstände an Menschen in ihrer Umgebung verkaufen. Laut Facebook frequentieren 450 Millionen Nutzer monatlich diese Gruppen. Nun präsentiert Facebook selbst seinen offiziellen Marketplace für die Smartphone-App, der den Handel unter den Usern vereinfachen soll. Was genau dieser besser macht als die herkömmlichen Tauschgruppen, präsentieren wir Ihnen in dieser Kurzmitteilung.

Was der Marketplace alles besser macht

In den herkömmlichen Facebook-Gruppen muss man seitenweise Postings in der Hoffnung durchsuchen, dass man etwas Nützliches für sich findet. Mit dem Marketplace wird die Suche nun stark vereinfacht (zunächst nur in den USA, Großbritannien, Australien und Neuseeland auf der Smartphone-App). Mit einem Klick auf das neue Shopping-Symbol in der Facebook-App werden dem User auf einen Schlag Bilder von Produkten angezeigt, die Personen in der Nähe gelistet haben – soweit nichts Neues. Im nächsten Schritt kann man dann nach Ort, Preis oder Kategorie filtern. Diese Kategorien könnten beispielsweise Haushaltswaren, Elektronik, oder Kleidung sein.

Der Kaufvorgang

Springt einem ein Produkt ins Auge, reicht ein Klick auf das Foto, um Informationen zum Verkäufer, sowie eine detaillierte Produktbeschreibung zu erhalten. Man kann das Produkt ebenfalls für später abspeichern. Möchte man nun das Produkt erwerben, kann man dem Verkäufer direkt ein Angebot schicken, oder nochmal eine Nachricht schreiben, um etwaige Fragen zu klären.

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Selber Produkte zum Kauf anbieten

In vier leichten Schritten können Produkte eingestellt werden

  • Machen Sie ein Foto Ihres Produkts oder wählen eines aus Ihrer Galerie aus
  • Geben Sie Namen, Produktbeschreibung und gewünschten Verkaufspreis an
  • Bestätigen Sie Ihren Ort und wählen Sie eine Produktkategorie aus
  • Im letzten Schritt können Sie dann Ihr Produkt posten

Fazit

Durch die Tatsache, dass beim Marketplace keine Gebühren anfallen, könnte Facebook auf Grund der großen Nutzerbasis sofort zum Großkonkurrenten von eBay werden.

Einziges Manko: Facebook übernimmt nicht, anders als eBay, die Gewährleistung für einen reibungslosen Ablauf der Transaktionen. Die Anzeige des Namens des Verkäufers und die Angabe wie lange sich dieser schon auf Facebook befindet, sollen hier aber Transparenz und Sicherheit schaffen. Es bleibt allerdings abzuwarten, inwiefern dies vor Betrug im Marketplace schützen kann.

 

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Justin Priem ist seit Juli 2016 bei der App-Arena als Werkstudent tätig. Er arbeitet in der Marketing-Abteilung an sämtlichen Kampagnen mit und berichtet in diesem Blog vor allem über die Produkte der App-Arena und über Best Practice Beispiele.