Die ideale Website – 6 Tipps für einen gelungenen Auftritt

Ideale Website

Unternehmen kommen im digitalen Zeitalter nicht an folgender Problematik vorbei: Der Webauftritt muss dem individuellen Leistungsangebot entsprechen. Es geht um die professionelle Verknüpfung von analog und digital. Bleibt diese aus, werden Kunden unter Umständen verschreckt und die Glaubwürdigkeit leidet. User lassen sich nicht damit begnügen, dass ihnen Informationen bereit gestellt werden. Das Erlebnis sowie die Einfachheit in der Handhabung auf allen Devices steht heutzutage im Fokus.

Der Kunde entscheidet nach erstem Eindruck

Das Designempfinden sowie die individuelle Grundeinstellung sind stets subjektiv. Sie machen es umso schwerer, eindeutige Faktoren für die Bewertung der Onlinedarstellung zu identifizieren. Das Bauchgefühl ist ein erstes Indiz dafür, ob die Bewertung positiv oder negativ ausfallen wird. Zur Einteilung sollen nachfolgend sechs Faktoren vorgestellt werden, die gleichberechtigt für eine grobe Beurteilung herangezogen werden können. Diese Informationen können hilfreich sein, wenn sie planen, sich digital neu aufzustellen. Vielleicht werden Sie auch dazu animiert, die eigene Website auf den Prüfstand zu stellen.

Tipp 1 – Inhalt: Was gibt es hier?

Unternehmen ist stets daran gelegen, ihr eigenes Produkt/ihren eigenen Service zu vermarkten. Die Aktualität der Beiträge ist dabei ein Muss. Es sollte direkt auf den ersten Blick erkennbar sein, was überhaupt angeboten wird. Das Problem hieraus liegt in Zeiten der Digitalisierung in einer ständigen Vergleichbarkeit. Deswegen ist es unbedingt angeraten, dass sich Unternehmen auch in ihrem Onlineauftritt klar positionieren und versuchen, sich von Mitbewerbern mit ähnlichem Leistungsangebot abzugrenzen. Dies kann z.B. durch gekonntes Storytelling erreicht werden. Ebenso sollten Website-Betreiber Informationen zum eigenen Unternehmen, zur Historie und eventuell den Köpfen dahinter zur Verfügung stellen. Kunden wollen unterhalten werden und fühlen sich wohler, wenn sie in einer anonymen Umgebung den Anschein einer direkten Kontaktperson verspüren. Ratsam ist es außerdem, das eigene Leistungsversprechen für Qualität und Service sichtbar zu machen. Falls ein Webshop vorhanden ist, gilt Folgendes: Stellen Sie eine Vertrauensbasis her, um den Kunden beim Kauf Sicherheit zu bieten. Nutzen Sie hierzu gleichermaßen Referenzseiten von Partnerunternehmen, externe Zertifikate oder Kundenbewertungen.

Tipp 2 – Design: Wie gestalte ich meinen Onlineauftritt?

Wie schon eingangs erwähnt ist dieser Punkt stets subjektiv und lässt sich beliebig tief diskutieren. Zusammenfassend kann man festellen: Heutzutage erlangt der altbekannte Spruch wieder Geltung: „Weniger ist oftmals mehr!“ Das Design sollte nicht zu überladen wirken. Designelemente, die sich etabliert haben, sollten aufgegriffen werden (E-Shop oben rechts). Ein einheitliches Corporate Design hilft dabei, dass Interessenten nicht verwirrt werden und schont die Augen. Agenturen arbeiten in diesem Bereich höchst professionell und wissen, worauf es dabei ankommt. Wichtig ist: Das gewählte Design muss auch zum Produkt/Service passen.

Website Planung

Tipp 3 – Navigation: Wie findet man sich zurecht? Wie gelangt man überhaupt auf die Seite?

An erster Stelle der Überlegung sollte stehen, wie potentielle Interessenten auf die Seite gelangen. Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist hier das Schlagwort, kann aber nur dann funktionieren, wenn auch das Content-Konzept auf die Google-Suche abgestimmt ist. Alles andere würde nur enttäuschen. Die Navigation auf der Seite selbst sollte klar strukturiert und vor Allem sinnvoll sein. Das Menü muss ständig sichtbar und nicht zu tief untergliedert sein, damit der User stets weiß, wo er sich gerade befindet.

Tipp 4 – Benutzerfreundlichkeit: Wie schnell wird die Seite geladen? Welche Emotionen werden ausgeslöst?

Neben der technischen Komponente, die klärt, wie schnell eine Seite aufgebaut wird bzw. welche Anzahl an Browsern unterstützt werden, steht hier die Einfachheit in der Bedienung im Vordergrund. Ist die Seite responsive? Gibt es ausreichend, sinnvolle Filtermöglichkeiten (siehe Zalando)? Wichtig ist, dass die User Experience (UX) stimmt und sich Nutzer während ihres „Aufenthalts“ wohl fühlen. Das Bilden einer positiven Einstellung gegenüber dem eigenen Unternehmen kann bestenfalls dazu führen, dass eine Empfehlung ausgesprochen wird. Eine Enttäuschung hingegen mündet bestenfalls in Vergessen.

Tipp 5 – Interaktion: Wird die Möglichkeit zur Interaktion angeboten?

Der Onlineauftritt ist heutzutage die erste Anlaufstelle, wenn es Probleme gibt und natürlich auch, wenn einem etwas gefällt und man dies möglichst öffentlichkeitswirksam mitteilen möchte. Nutzer müssen die Möglichkeit einer schnellen Bearbeitung ihrer Anliegen haben. Facebook und Co. sind hierfür bestens geeignet, um für den User erreichbar zu sein. Sie sollten darauf achten, dass die Einbindung in soziale Netzwerke nicht wahllos erfolgt. Auch hier gilt wiederum: Der gewählte Kanal sollte zum Unternehmen passen und nicht irritieren.

Tipp 6 – Call to Action: Findet Conversion statt?

Die Königsdisziplin befindet sich im letzen Punkt und hat direkten Einfluss auf den Unternehmenserfolg. Das Gesamtangebot muss unbedingt der Zielgruppe entsprechen, sonst kann kein weitergehender Kontakt entstehen. Wenn es in diesem letzten Schritt gelingt, den User unbewusst zu triggern, kann von einem erfolgreichen Webauftritt gesprochen werden.

Fazit:

Die Nutzung digitaler Medien als zusätzlicher Kanal zum stationären Geschäft wird häufig vernachlässigt, kann aber nur dann erfolgreich sein, wenn der User auf eine professionelle Darstellung stößt. Die Beachtung dieser verschiedenen Faktoren erleichtert es Unternehmen, Kunden/User ganzheitlich zu betrachten und nicht durch unterschiedliche Darstellungsweisen zu verprellen. Das Thema Content ist aktuell eines der wichtigsten in diesem Zusammenhang. Es zielt darauf, dass Informationen geliefert werden, die der Kunde wirklich benötigt. Aussagekräftigen Content zu erstellen ist dabei geld- und zeitintensiv. Das generelle Ziel ist jedoch Conversion. Dadurch wird der ganze Aufwand bestimmt mehr als kompensiert.

Quelle:

7 Qualitätskriterien zur Beurteilung von Webseiten – und Web-Designern
http://www.akademie.de/wissen/7-qualitaetskriterien-fuer-websites