Fußball-Tippspiel zum Bundesligastart: Tipps zu Teilnahmebedingungen, Datenschutz und Markenrecht

Am 22. August startet die Fußball-Bundesliga! Grund genug, den noch nicht verblassten Fußball-Hype durch den WM-Sieg der DFB-Elf zu nutzen und ein Tippspiel auf der eigenen Facebook-Fanpage oder auf der Website zu veranstalten. Mit Hilfe der Tippspiel-App der iConsultants tippen Fans im Team auf die Spielerergebnisse der Bundesliga-Spiele, laden ihre Freunde ein und vergleichen ihre Ergebnisse untereinander. Mit Spiel, Spaß und Gewinnen werden so Tippspieler zu möglichen Kunden. Aber Vorsicht! Bei der Veranstaltung von Tippspielen gibt es auch einige rechtliche Fallstricke. Damit Sie über diese nicht stolpern, geben wir Ihnen im Folgenden ein paar Tipps und Tricks an die Hand.

Die Teilnahmebedingungen: leicht sichtbar, klar formuliert, transparent

Tipp: Bei der Fußball-Tippspiel-App sind die Teilnahmebedingungen bereits voreingestellt. Eine rechtliche Gewähr besteht jedoch nicht. Sie sollten die Angaben also in jedem Fall nochmals einer genauen Überprüfung unterziehen und an Ihre Bedürfnisse anpassen. Die Teilnahmebedingungen müssen für alle Teilnehmer des Tippspiels leicht erkennbar und zugänglich sein. Durch die Setzung eines Häkchens innerhalb der App kann leicht sichergestellt werden, dass die Spieler die Teilnahmebedingungen gesehen und akzeptiert haben. Glücklicherweise enthält die Bundesliga-Tippspiel-App bereits diese Funktion. Weiterhin müssen die Teilnahmebedingungen klar und unmissverständlich sein. Dazu müssen sie mindestens folgende Angaben enthalten:

  • Name und Kontaktdaten des Veranstalters
  • Anleitung der vom Spieler zu erfüllenden Maßnahmen zur Teilnahme z.B. Ausfüllen eines Formulars, Beantworten einer Frage etc.
  • Einsendeschluss der Teilnahme
  • Informationen zur Art und Weise der Gewinnermittlung (Informationen zu Gewinnwahrscheinlichkeiten sind nicht erforderlich)
  • Informationen zur Art und Weise der Benachrichtigung des Gewinners • Informationen zu einer eventuellen mit der Teilnahme verbundenen Kostenpflicht
  • Informationen über Art und Weise der Gewinnabwicklung-bzw. Preisausschüttung und hiermit verbundener Kostentragung z.B. Versandkosten

Zudem müssen die Teilnahmebedingungen transparent sein. Das bedeutet im Einzelnen:

  • Irreführende Angaben sind verboten. Der Gewinn muss hinreichend bestimmt sein. Bei der Angabe mehrerer Gewinnklassen reicht allerdings die Angabe repräsentativer Preise. Bei Überraschungspreisen genügt die Angabe des tatsächlichen Wertes.
  • Die Werbung mit angeblichen Gewinnzusagen ist verboten. Wichtig: Falls Sie das Tippspiel auf Ihrer Facebook-Seite veranstalten, müssen diese zusätzlich den Hinweis enthalten, dass Facebook nicht an den Gewinnspielen beteiligt ist.

Vorgaben zum Datenschutz: sparsam und anonym

Auch die datenschutzrechtliche Einwilligung zur Nutzung persönlicher Daten kann über die App erfolgen. Hier müssen folgende datenschutzrechtlichen Vorgaben beachtet werden:

  • Prinzip der Datensparsamkeit: Grundsätzlich dürfen nur die Daten erhoben werden, die für die Durchführung des Gewinnspiels erforderlich sind. Die im Rahmen von Social Media-Plattformen gesammelten Daten dürfen auch nur innerhalb dieser Plattformen verwendet werden.
  • Einwilligung des Nutzers bei Werbung ist Pflicht: Die Verwendung der Daten zu Werbezwecken bedarf einer ausdrücklichen Einwilligung des Teilnehmers, sowie einer hiermit verbundenen Belehrung über die Art und den Umfang der an den Teilnehmer verschickten Werbung.
  • Anonymität bei Gewinnmitteilung: Bei Facebook ist das Posten der Gewinnernamen nicht erlaubt. Ausnahme: Namenskürzel dürfen verwendet werden. Die Gewinner dürfen weiterhin nicht über private Facebook-Nachrichten über ihren Gewinn benachrichtigt werden. Glücklicherweise bietet die Tippspiel-App dafür eine Lösung: Über die App kann der Teilnehmer seine E-Mail-Adresse angeben, um so gegebenenfalls eine Benachrichtigung über den Gewinn zu erhalten.

Markenrechtliche Vorgaben: Der Name „Bundesliga“ darf verwendet werden

Bei der Nutzung des Begriffs „Bundesliga“ sollten Sie unbedingt auf die markenrechtlichen Vorgaben achten. Die positive Nachricht: Grundsätzlich ist die Nutzung unproblematisch, denn laut Bundespatentgericht und BGH besteht ein Freihaltebedürfnis für Waren und Dienstleistungen, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Ausrichtung der Bundesliga stehen. Achtung: Dies gilt nicht für Logos, die von der DFL eingetragenen sind. Dazu zählt zum Beispiel das Bundesliga-Logo. Dieses dürfen Sie nicht verwenden.

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