Social Media Trends 2014 – weg vom Geschriebenen, hin zum Illustrierten

Jedes Mal, wenn Sie sich in Ihr soziales Netzwerk einloggen, fällt Ihnen als erstes was ins Auge? Richtig, ein Bild oder ein Video. Genau dies wird auch der diesjährige Trend in allen sozialen Netzwerken sein.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Heutzutage geht es nicht mehr um Texte in Facebook, Twitter und Co. .Unternehmen und Privatpersonen sind vielmehr davon überzeugt, dass man mit Bildern und Videos die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann. Die Statistik stützt diesen Gedanken: Fotos generierten zweimal mehr „Likes“ als simple Texte und Videos wurden sogar 12-mal öfters geteilt als Fotos und Texte zusammen. Das richtige Bild kann also einen großen Einfluss darauf haben, ob ein Text gelesen wird oder nicht. Es dient nicht nur als „Eye-Catcher“, sondern hilft den Lesern auch, Informationen zu verarbeiten. Somit ist es einleuchtend, dass sich heutzutage der Marketingtrend, im Social Media Bereich, in Richtung visueller Darstellung entwickelt und sich vom klassischen Text abwendet. Es wird mehr Wert auf kreative Ansätze gelegt. Unternehmen werden vor die Frage gestellt, wie sie sich visuell von ihren Wettbewerbern unterscheiden und nur noch relevante, kontextbezogene Inhalte teilen können.

Hier ein Beispiel für eine visuelle Darstellung von Informationen: Social Media Trends 2014 Durch solch ein Bild wird es dem Leser einfacher gemacht, Zugang zu den relevanten Informationen zu bekommen. Er, kann kurz und knapp das Wichtigste erkennen und verarbeitet es wesentlich leichter.

„Jelly“ – Suchmaschine der sozialen Netzwerke

Für weiteren Antrieb in Richtung der visuellen Elemente wird wohl auch die neuveröffentlichte App „Jelly“, entwickelt von Twitter Mitgründer Biz Stone, sorgen. Mit dieser App ist es Nutzern möglich, ein Bild verknüpft mit einer Frage in einem beliebigen sozialen Netzwerk zu teilen, um somit schnell und effizient eine Antwort zu erhalten.

Logo der Jelly Applikation

Biz Stone versucht mit „Jelly“ einen neuen Meilenstein in sozialen Netzwerken zu legen. Die Applikation soll ausschließlich für mobile Android, sowie iOS Geräte zur Verfügung stehen. Fragen, die über diesen Service gestellt werden, werden nicht in die komplette soziale Netzwerkwelt hinausposaunt, sondern gehen an die Facebook-Freunde oder die Twitter-Follower. Selbstverständlich soll diese nicht bei jedem Einzelnen aufgezeigt werden. Dafür sorgt ein Algorithmus, welcher gezielt die Personen aussucht, die die Frage am ehesten beantworten können. Doch warum sollte man das Problem nicht einfach bei Google eingeben? Stone führt einen signifikanten Unterschied zur regulären Suchmaschine an: Er sagt, dass es in dieser App viel mehr um Informationsbeschaffung aus echter menschlicher Erfahrung gehe und Menschen sich gegenseitig helfen sollen. Weiterhin merkt er an, sich von anderen Frage-Antwort Services (wie Quora) zu unterscheiden, indem „Jelly“ sich ausschließlich auf knappe Fragen und Antworten beschränke.

Screenshot Jelly

(Screenshot: Techcrunch)

Die Frage ist, ob er damit wirklich einen Meilenstein legt und die Welt des Social Webs verändert, oder ob der User diese App einmal benutzt, sie mit einem Lächeln abtut und danach in einem Ordner auf dem Smartphone „verstauben“ lässt. Denn Bilder mit einer Frage zu versehen, funktioniert bereits jetzt schnell und kostenlos via Facebook, Twitter und auf anderen Kanälen. Ob man jetzt einen bedeutenden Vorteil durch „Jelly“ erlangt, bleibt daher noch abzusehen.

Wer mehr über Jelly erfahren möchte, kann sich auf dem nachfolgenden Link die Webseite des Produktes genauer ansehen: http://jelly.co/ oder sieht sich das beigefügte Vorstellungsvideo an:

(Quellen: Techcrunch http://techcrunch.com/2014/01/07/twitter-co-founder-biz-stone-explains-the-surprising-goal-of-his-new-company-jelly/, GrowingSocialMedia http://growingsocialmedia.com/social-media-2014-visuals-photos-videos-will-rule-web/)