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Geschichte der Werbeanzeigen – von Printmedien bis zu sozialen Netzwerken

Schon vor langer Zeit erkannten Unternehmen, die Wichtigkeit der Präsenz in den Medien.
Dieser Artikel führt Sie durch die Geschichte der Werbeanzeigen in den Medien und beschreibt den Weg der Werbeanzeigen von den Printmedien über das Radio und dem Fernsehen, bis zum Internet.

Zuerst kamen die Printmedien:

Seit es 1605 die erste Zeitung gab, nutzten Unternehmen diese als Informationsquelle. Doch seit dem 1812 die Schnellpresse und 1845 die Rotationsmaschinen erfunden wurden, hat sich auch das staatliche Anzeigenmonopol aufgehoben und der Weg für Werbeanzeigen wurde geebnet.

1920 hat das Radio in Deutschland Fuß gefasst:

Über das Radio wurden in den Nazizeiten Ideale vermittelt. Propaganda war zu der Zeit ein gewichtiges Mittel, um die Menschheit zu beeinflussen.
Und auch heute noch, werden bei der Radiowerbung die Hörer zum Kauf eines Produktes durch Marketingstrategien, wie Musik und Hintergrundgeräuschen verleitet.

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Einen Meilenstein setzte anschließend das Fernsehen:

Die Idee eines Fernsehers oder früher auch Ferntonkino oder Telehor genannt, kam schon 1886 von Paul Nipkow, dem eigentlichen Erfinder des Fernsehens. Doch erst in den Zeiten des Aufschwungs haben 1935 die ersten Versuchsendungen in Deutschland begonnen.
Und seit die „Testbild“-Zeiten ein Ende genommen haben und die ersten Serien und Filme ausgestrahlt wurden, kam auch schnell das Finanzierungsmodell der Werbung auf die Sender zu. Heutzutage beanspruchen Werbespots circa 17 Minuten pro Stunde von der Ausstrahlungszeit.

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Internalisierung durch das Internet:

Mit dem Internet wurde die ganze Welt miteinander vernetzt! Ab dem Zeitpunkt der Einführung war nichts mehr nur noch regional oder national, sondern international.
Man kann in Australien deutsches Radio hören und in Deutschland Amerikanische Nachrichten gucken. Die New York Times liegt auch im Kiosk neben an aus und wenn man eine weniger populäre Zeitung bevorzugt, findet man diese mit wenigen Mausklicks im Internet.
Ganz abgesehen von Videoplattformen, wie der mittlerweile abgeschafften kino.to-Seite, auf der ebenfalls Werbung vor jedem Film, jeder Serie und jeder Reportage ausgestrahlt wurde, wurden im Internet auch soziale Netzwerke kreiert.

  • In Deutschland war MySpace der Vorreiter der sozialen Netzwerke. User konnten sich eine eigene Seite entwerfen und all ihre Interessen mit ihren Freunden teilen.
  • Es folgten schnell weiter Netzwerke, wie SchülerVZ und StudiVZ. Die Plattformen dienten ebenfalls vorrangig der eigenen Präsentation im Netz und der Verknüpfung mit den Freunden.
  • 2004 schlich sich durch einen Harvard Studenten namens Mark Zuckerberg Facebook in das Internet ein und nach wenigen Jahren ist Facebook zum Marktführer der sozialen Netzwerke geworden.
    Mittlerweile hat Facebook über 800 Millionen Nutzer und wächst immer noch weiter. Aber auch dieses Netzwerk finanziert sich hauptsächlich über Werbeanzeigen.
  • Eines der neueren sozialen Netzwerke ist Pinterest. Der Sinn hinter Pinterest ist, dass User auf einer großen Pinnwand ihre Interessen mit anderen Usern teilen. Auf Boards eine Art Ordner anlegen, auf denen zu einem bestimmten Thema Lieblingsbilder und-videos gesammelt werden können.
    Momentan ist Pinterest noch frei von Werbung, aber wahrscheinlich wird sich das in der Zukunft auch ändern.

Fazit

In der Geschichte der Medien kommen immer wieder Werbekampagnen vor, schließlich sind diese auch die Haupteinnahmequelle für Medien. Wenn man den Kontext genauer betrachtet, ist dieses Modell auch gar nicht so schlecht. Junge Unternehmen etablieren sich in den jeweiligen Märken und Monopolmarken, wie Coca Cola stärken durch Werbeanzeigen ihre Marke.
Nutzer dieser Medien haben ebenfalls einen enormen Vorteil, denn was müsste man für eine Zeitung oder den deutschen Rundfunk zahlen, wenn nicht die Unternehmen die meisten Kosten tragen? Da würde man sich wahrscheinlich zweimal überlegen eine Zeitung zu kaufen oder das Radio einzuschalten.
Die Nutzung von sozialen Netzwerken wäre wohl auch nicht mehr kostenfrei.

Quellen:

http://www.youtube.com/watch?v=GIf7LLUBgpU

http://www.youtube.com/watch?v=dnNyy0xzG2k

Artikelbild: Facebook


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Hubertus Porschen

Dr. Hubertus Porschen ist CEO der App-Arena GmbH. Er ist zudem Bundesvorsitzender des Verbandes "Die jungen Unternehmer" und Keynote Speaker für Digitalisierung & Innovation.